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Verzicht auf raffinierten Zucker - effektiv wie aufhören zu Rauchen

 

© dream79 AdobeStock 53824994
Zucker – der Stoff, aus dem die Schlemmer-Träume sind. Bill Ramsey hat „die Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe“ besungen und wenn wir etwas ganz besonders gut finden, rufen wir entzückt: „Das ist Zucker!“. „Süße“ Babies saugen die Vorliebe bereits mit der Muttermilch ein und brave Kinder werden gern mit Naschereien belohnt. Tief reichen die Wurzeln für diese, unsere Vorliebe zurück, bis in die Steinzeit. So ließ das Merkmal „süß“ doch erkennen, dass es sich um etwas Genießbares handelte. Was süß schmeckt(e), kann/konnte nicht verdorben oder giftig sein.
Und heute in der „Zuckerzeit“? Ist Zucker für viele unter uns heute das reinste Gift? Der Verdacht liegt nahe, denn seitdem um 1900 viel Zucker für wenig Geld in großen Mengen produziert werden kann, wird das einst edle Extrakt inflationär verwendet. Ungefähr 34 kg Zucker werden durchschnittlich im Jahr in Deutschland pro Kopf verzehrt! Unser Organismus wird quasi mit raffiniertem Zucker überschwemmt. Unser Energiemanagement hat zwar seit ewigen Zeiten wunderbar funktioniert: Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass überschüssiger Zucker als Speicherfett in die Zellen eingelagert wird. Sein Gegenspieler Glukagon tritt in „schlechten Zeiten“ auf den Plan, um die Speicherfettenergie freizusetzen, wenn es an Nahrung mangelt. Aber faktisch tritt dieser Mangelzustand bei uns nicht ein; wir sind übersättigt/überzuckert. Fettleibigkeit, Fettleber und Diabetes mellitus sind bei nicht wenigen von uns die Folgen auf längere Sicht. Experten sprechen sogar von einer regelrechten Zuckersucht, durchaus vergleichbar mit beispielweise einer Nikotinabhängigkeit. Doch Sucht spielt sich immer im Kopf ab. Wir denken zwar, dass wir den Zucker/das Nikotin „brauchen“ – tatsächlich kommt unser Körper gänzlich ohne raffinierten Zucker und – um bei dem Vergleich zu bleiben – genauso ohne Nikotin aus.
Doch wie das bei Süchten so ist, machen sich gerne Entzugserscheinungen bemerkbar. Bei der Zuckersucht kann es sich dabei um Müdigkeit (fehlende „Zuckerhochs“), Gereiztheit und Kopfschmerzen handeln; je nachdem, wieviel von der „Droge Zucker“ bislang regelmäßig konsumiert worden ist.
Doch der „kalte Entzug“ lohnt sich, denn unser Körper kann davon nur profitieren, für unseren Stoffwechsel bringt der Zuckerverzicht keinen Stress, sondern Entlastung mit sich. Wie die Vorstellung, man „bräuchte“ unbedingt Schokolade, Eis, Bonbons, Nachtisch etc., lässt sich auch die gegenteilige Einstellung/Erkenntnis platzieren, dass nämlich der natürliche Zucker, wie wir ihn etwa durch Gemüse und (naturbelassenes) Obst, welches ganzjährig erhältlich ist, zu uns nehmen, völlig ausreicht. Wer darauf achtet, wird mit Überraschung feststellen, wie viel Zucker sich selbst in herzhaften Lebensmitteln (Konserven, Ketchup, Senf …) versteckt. Fertigprodukte sind leider oft wahre Zuckerbomben. Zucker ist eben ein billiger Geschmacksverstärker und verlängert die Haltbarkeit. Unsere auf Zucker konditionierten Geschmacksnerven müssen sich erst einmal umorientieren und andere Geschmacksnoten wahrnehmen, um festzustellen, dass ungesüßter Kaffee oder Naturjoghurt mit richtigen, selbst zugefügten Früchten/Nüssen „anders“ zwar, aber letztendlich besser und intensiver schmecken.
Zuckerverzicht ist eigentlich kein „Verzicht“, sondern ein Gewinn in vielerlei Hinsicht:
  • Wer unter Übergewicht leidet, wird feststellen, dass sich langsam und dauerhaft das Gewicht reduziert – alleine schon durch das Meiden von offensichtlich Zuckerhaltigem.
  • Das Sättigungsgefühl hält nach der Nahrungsaufnahme länger an, weil mangels Zuckerhoch keine hohe Insulinausschüttung veranlasst wird.
  • Auch Heißhungerattacken sind passé, weil der Blutzuckerspiegel stabiler bleibt und wir dadurch gleichmäßiger mit Energie versorgt werden.
  • Die Gefahr, Diabetes mellitus Typ 2 zu entwickeln, sinkt drastisch. Insbesondere, wenn mittels des HbA1c-Werts bereits ein Prädiabetes diagnostiziert wurde und/oder eine genetische Disposition vorliegt.
  • Unsere Leber wird entlastet, der so genannten „Fettleber“ wirkt die bewusste Zuckervermeidung entgegen.
  • Unser Gaumen wird sensibler. Wir nehmen natürlich süßen Geschmack etwa von Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen, Orangen etc. endlich wieder intensiv wahr. Kekse, Kuchen und Schokolade mit viel zugesetzten Zucker sind uns plötzlich viel zu süß!
  • Wir schlafen besser! Ein ausgeglichener Energiehaushalt führt zu leichterem Ein- und besserem Durchschlafen.
  • Unregelmäßige Verdauung/Verstopfung, Völlegefühl und Blähungen verabschieden sich mit dem verringerten Zuckerkonsum.
  • Oft verbessert sich das Hautbild.
  • Die Zähne danken uns den „Zucker-Detox“ sowieso. Weniger Zucker gleich weniger Karies!
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